Die Geschichte des Motorradfahrens begann bei mir nicht damals, als ich gleich nach dem Autoführerschein auch den Schein fürs Motorrad machte, sondern viel später. 2007 fragte mich meine beste Freundin ob ich nicht Lust hätte mit ihr Motorrad zu fahren. Sie hatte die Idee einen Motorradführerschein zu machen, ich musste ihr mitteilen, dass ich den schon lange habe, jedoch NULL Erfahrung im eigentlichen fahren hatte. Ich kann nicht einmal mehr sagen auf was für einem Motorrad ich damals Führerschein gemacht hatte. Während sie sich zum Führerschein anmeldetete, machte ich mir Gedanken mich mal im Motorradfahren zu probieren. Auf der Suche nach einem günstigen Motorrad erwarb ich einen nicht sonderlich belieben Klassiker: Yamaha XJ-750 SECA.

Mit diesem fuhren wir auch zu den ersten Motorrad-Treffen und hatten eine Menge Spaß. Als 2008 meine gesamte Familie verstreut in diversen Krankenhäusern verteilt lag und ich täglich so durch hablb Schleswig-Holstein pendelt musste ein Motorrad her, auf welchem ich komfortabel Fahren und kann und nicht immer mit Rückenschmerzen und eingeschlafenen Armen absteige. So Erwarb ich in Hamburg eine 1200er Bandit mit geringer Kilometerlaufleistung. Diese begleitet mich nun schon lange Jahre!

Derweil diente die Yamaha als Ersatzmotorrad bis meine Frau ihren Motorradführerschein gemacht hat. Sie hat ihre ersten Erfahrungen auf dieser Maschine gesammelt bis ich ihr zum Geburtstag und Weihnachten 2011 ein ordentliches Motorrad geschenkt habe, eine 600er Fazer von Yamaha. Somit wurde die SECA erstmal stillgelegt und befindet sich in der Garage im Ruhestand.